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Mittwoch, 10.02.2010, 18:30

Ein Auszug...

Dies war einer der Momente, in denen Rebecca Perresworth liebend gerne unsichtbar gewesen oder zumindest in einer Nische verschwunden wäre. Sie war keine Peron, die unfreundlich oder gar arrogant war, aber mit manchen Menschen wollte sie einfach nicht sprechen. Und Marius Redfield, verarmter Erbe von Simon und Martha Redfield, dem Duke und der Duchesse von Cornwall, war gewiss einer dieser Menschen, den sie gerne mied. Leider aber schien er gerade auf sie zuzugehen, denn sie hatte sich nach ihrem letzten Tanz an ein einsames Fenster geflüchtet, und weit und breit stand niemand, mit dem er sich wohl hätte unterhalten können. Außer mit ihr.
Becky, wie sie ihre Freunde nannten, sah sich langsam um, ob ihr nicht doch eine andere Person ihrer Aufmerksamkeit entgangen war, doch es musste wohl so sein, dass der junge Lord gerade nach ihr suchte. Sie öffnete ihren Fächer und begann sich kühle Luft zuzufächern.
Wenige Schritte vor ihr blieb der junge Lord stehen und vollführte eine übertrieben tiefe Verbeugung, griff schließlich nach ihrer Hand und hauchte einen kaum merklichen Kuss darüber. Dann erhob er sich und sah sie herausfordernd an.
Becky mochte den jungen Lord nicht. Als sie noch ein Kind gewesen war, und ihre Eltern noch lebten, hatte sie oft mit dem jungen Marius und seiner älteren Schwester spielen dürften. Ihre Eltern waren keine Adeligen gewesen, doch durch die Fähigkeiten ihres Vaters in Bankgeschäften wohlhabend geworden. Da der Duke of Cornwall stets Geldprobleme hatte, war sein Vater ein gern gesehener Gast, denn er garantierte ihm Kredite und Zahlungsaufschübe, und vermehrte für ihn kleinere Investitionen, sodass der Lebensstandard der Familie zumindest einige Monate gesichert war. Oft hatte er ihre Mutter und Becky mitgenommen, und als die Väter sich über Geschäfte unterhielten, und die Mütter über die neuesten Modetrends sprachen, wurde sie zu den wesentlich älteren Kindern des Hauses gebracht. Marius war damals 12 Jahre alt gewesen, seine Schwester 14, und Becky, nun, sie war gerade mal 6 Jahre alt. Natürlich war Marius ein ungezogener Junge gewesen, hatte seine Schwester geärgert, und Becky oft zum Weinen gebracht, und keinen Hehl daraus gemacht, dass er sich für etwas besseres als sie hielt, weil er adligen Geblüts war.
Becky hätte dies heute als dumme Jungenstreiche abgetan. Doch sein Verhalten war indess noch schlimmer geworden. Er war in ihren Augen nichts als ein Mann, der Frauen ausnutzte, ihm zu Gefallen zu sein, nicht arbeitete und den ganzen Tag in Clubs verbrachte, teure Zigarren rauchte und Alkohol trank, und Abends seine Gespielinnen zu sich rief, um noch mehr Geld – das er nicht besaß – auszugeben.
Als ihr Vater gestorben war, hatten die Besuche bei den Redfields aufgehört, und Becky war nicht traurig darüber gewesen. Denn auch wenn Marius’ ältere Schwester – Vivianne – sehr nett gewesen war, und sie sich angefreundet hatten, so wollte sie Marius um jeden Preis aus dem Weg gehen. Insbesondere nachdem er sie geküsst hatte. Sie war damals gerade acht geworden, und Marius 14. Vermutlich hatte er nur seine Anziehung auf Frauen ausprobieren wollen, aber er war auf einmal besonders nett zu ihr geworden, hatte sie von der kleinen Feierlichkeit – seiner Geburtstagsfeier – zu einem kleinen Baum geführt, ihre Initialen in die Rinde geschnitzt und mit einem Herz umrahmt, und sie geküsst. Nicht ohne danach zu erwähnen, dass er sie bald heiraten würde. Becky war verwirrt gewesen. Besonders, weil Marius keine fünf Minuten später sie und seine Schwester wieder mit ekligen Regenwürmern durch die Gegend gescheucht hatte.
Erst als Becky das heiratsfähige Alter erreicht hatte, war sie ihm in der feinen Gesellschaft des öfteren wieder begegnet, hatte jedoch ein Gespräch mit ihm gemieden. Um so mehr überraschte es sie, als er und seine Schwester sie nach dem Tod ihrer Mutter aufsuchten, um ihr ihr Beileid auszudrücken.
Nach ihrem Trauerjahr war sie wieder auf Bälle gegangen. Schließlich musste sie einen Ehemann finden – hatte ihre Mutter ständig gesagt. Gewiss, jetzt nachdem sie eine Vollwaise war, würde man ihr einen Vormund bestellen. Aber ob sie sich lieber in die Abhängigkeit eines Onkels begab, den sie nicht kannte, oder einem Ehemann unterwarf... Sie war sich nicht sicher, welche Möglichkeit die schlimmere darstellte.
Marius hatte sie auf jedem Ball beobachtet, aber Becky hatte es stets geschafft, ihm aus dem Weg zu gehen und nicht mit ihm reden zu müssen. Aber heute hatte sie sich selbst zuzuschreiben, dass er ungestört mit ihr reden konnte.
Freundlich lächelte sie ihn an, als e sich aus seiner Verbeugung erhoben hatte und fing seinen herausfordernden Blick gekonnt auf. „Lord Redfield, wie schön Euch hier zu sehen.“ Begann sie ohne auf seine Begrüßung zu warten.
Marius lächelte nun ebenfalls freundlich. „Mylady, endlich schaffe ich es, mit Ihnen zu sprechen. Sie sind scheuer als ein Reh, meine Liebe. Egal wann ich versuchte, Sie anzusprechen, immer sind Sie mir entkommen.“
„Nun, jetzt haben Sie mich ja gefangen.“ Sagte Becky, und wurde sich erst durch Marius’ höhnisches Grinsen der Bedeutung ihrer Worte bewusst. Unbeirrt fuhr sie fort: „Was kann ich für Sie tun?“
Marius blinzelte sie vielsagend an. „Ich möchte dies lieber nicht hier in der Öffentlichkeit besprechen. Würden Sie mich auf den Balkon begleiten?“
„Der Balkon ist ja wohl kaum weniger öffentlich, meinen Sie nicht?“
„Aber ungestörter und ruhiger allemal.“
Becky seufzte leise und nickte kaum merklich. Marius öffnete verstohlen eine der Türen neben Becky und sah sich bedächtig um. Becky wusste, dass er nicht gut sah. Darum trug er oft eines dieser Sehgestellte, das Gelehrte oft trugen. Viele Frauen meinten, er würde dadurch noch attraktiver aussehen, die Ausstrahlung eines sehr gebildeten Mannes dadurch noch verstärkte. Becky musste zustimmen, es verlieh ihm eine andere Ausstrahlung. Sie war sich jedoch nicht sicher, ob diese ihr noch weniger gefiel als sein übliches Auftreten. Auf Bällen hatte sie ihn jedenfalls noch nie mit diesem merkwürdigen Ding gesehen.
Als Marius sicher war, dass sich niemand auf dem Balkon befand, öffnete er die Tür ein Stück weiter und bewegte den Arm galant zu Becky, um sie hinauszuführen.


Quelle Bild: http://www.umich.edu/~ece/student_projects/leisure/dress1.jpg


Montag, 16.03.2009, 18:55

Ein Auszug...

Das Mädchen folgte dem Diener gehorsam und blieb auf sein Geheiß hin in der Mitte eines großen Saales stehen. Es war düster, die bereits schwache Abendsonne verbarg sich hinter den schweren roten Vorhängen des Raumes, und erleuchtete ihn nur schwach.
Hätte der Diener sich nicht am Tisch kurz verneigt und mit einer Gestalt gesprochen, das Mädchen hätte sie gar nicht erst bemerkt. Nach einigen schier endlos scheinenden Momenten winkte der Diener sie energisch herbei.
Das Mädchen ging langsam zu dem Tisch, an dem im schwachen Kerzenschein ein junger Mann saß, der in seiner Rüstung bedrohlich aussah und sie mit seinen hellblauen Augen wachsam beobachtete.
Der Diener deutete dem Mädchen stehenzubleiben. „Mein Herr, dies ist das Mädchen aus dem Dorf, welches zu Euch geschickt wurde, um Euch zu Diensten zu sein.“ Sagte er, verneigte sich und verließ eilends den Raum.
Gerne hätte das Mädchen ihm nachgesehen, ihn hilfesuchend angestarrt. Doch sie wagte es nicht, den Blick von jenem Mann abzuwenden, dessen Augen immer noch durchdringend auf ihr ruhten.
„Wie heißt du?“ fragte er schließlich und nahm einen Apfel in seine Hand. Seine Stimme klang weich und doch herrisch, und sie löste eine gewisse Furcht in dem Mädchen aus.
„Mirana… Mirana von Hall, Herr.“ Entgegnete das Mädchen mit leiser aber sicherer Stimme und hielt seinem Blick stand.
„So, Mirana von Hall.“ Wiederholte er und lehnte sich in seinem Sessel zurück, ohne sie aus den Augen zu lassen. „Bist du freiwillig zu mir gekommen, oder wurdest du von deinem Dorf geschickt?“
Mirana dachte nach. Sie wollte ihn durch ihre Worte nicht aufbringen, und genauso wenig wollte sie sich und ihren Auftrag verraten. Ihre Worte mussten mit Bedacht gewählt werden.
„Ich bin die Tochter eines der Ratsherren von Hall. Meine beiden älteren Schwestern sind bereits verheiratet, und da Ihr ein Mädchen aus gutem Hause gefordert habt…“
„Für ein Mädchen aus gutem Hause bist du aber erstaunlich schmutzig.“
Mirana sah an sich herab. Ihr Kleid war schlammig und der Saum zerrissen. Wie ihr Gesicht und ihre Haare aussahen, konnte sie sich nur ausmalen. „Vergebt mir, Herr, aber der Weg zu Euch war beschwerlich, und Ihr habt verboten, dass mich jemand begleitet oder ich zu Pferd zu Euch komme.“
Der Ritter schmunzelte und warf den Apfel von einer Hand in die andere. „Mein Diener wird dir ein Bad bereiten und dir Kleider zurechtlegen. Du wirst in diesem Haushalt tun was ich dir sage und anziehen, was ich wünsche. Verstehst du das?“
Mirana spürte, wie Zorn in ihr aufstieg, und sie wagte nicht, etwas zu entgegnen, also nickte sie nur.
„Gut. Und jetzt geh dich waschen. Danach wirst du wieder hier her kommen, und mit mir zu Abend essen. Mirana von Hall.“
Mirana verneigte sich und verließ das Zimmer. Der Ritter lächelte und legte den Apfel wieder in die Obstschale, welcher er ihn entnommen hatte. Dieses Mädchen war nicht so wie jene, die zuvor zu ihm geschickt worden waren. In ihren Augen war etwas rebellisches, ein Feuer, dass er nicht zu deuten vermochte. Es würde gewiss interessant werden, sich mit ihr zu beschäftigen.

Mirana war vor dem Saal vom selben Diener, der sie zu dem Ritter geführt hatte, erwartet worden. Ohne zu reden führte er sie in einen geheizten Raum, dessen Luft vom Dampf des heißen Wassers und den Gerüchen der kostbaren Öle schwer auf ihrer Haut lag. Dort ließ er sie alleine, nicht ohne noch einmal zu erwähnen, dass er sie in einiger Zeit wieder abholen würde, und sie fertig zu sein habe.
Sie hatte nur genickt und sich sogleich ihrer schweren, schmutzigen Kleidung entledigt und war in das warme, wohlriechende Wasser gestiegen. Sie fühlte, wie der Schmutz von ihr abfiel, und sie sich wieder an zu Hause erinnerte, das sie erst vor so kurzer Zeit verlassen hatte, doch das nun so fern schien.
Das Kleid, welches der Diener für sie bereitgelegt hatte, schien auf den ersten Blick sehr schlicht, in einem zarten Blau, aus einfachem Stoff. Als sie es jedoch anlegte, schmiegte es sich weich an ihren Körper, und betonte ihr üppiges Dekoltée und wurde eng um ihre schmale Taille.
So saß sie nun vor Sir Thomas, dem schwarzen Ritter, der ihr Dorf zerstört hatte, und sie hier her hatte kommen lassen, nur um sie nun keines Blickes zu würdigen, während er aß.
Die ganze Zeit, als sie in schmutzigen Kleidern vor ihm gestanden hatte, hatte er seinen Blick nicht von ihr abgewandt. Und nun, da sie gewaschen und in diesem edlen Kleid vor ihm saß, ignorierte er sie.
Mirana wusste nicht, warum sie seine Gleichgültigkeit so erzürnte. Je weniger er sie beachtete, umso lieber war es ihr. Sie hatte viele Geschichten von ihm gehört, und hatte sich bereits vor ihrem Zusammentreffen gefürchtet.
Sie war immer auf ihre üppigen Brüste stolz gewesen, die sich trotz des engen Mieders noch deutlich unter dem viel zu weiten Kleid abgezeichnet hatten, und auf die Blicke, die Männer ihr beim Vorbeigehen zuwarfen. Doch nun schämte sie sich fast, denn das Kleid zeigte mehr von ihrer Haut, als ihr lieb war.
Plötzlich stand er neben ihr und sah sie mit seinen blauen Augen eindringlich an. Mirana wollte auf ihrem Stuhl zurückweichen, doch Sir Thomas hielt die Lehne mit der einen Hand fest und versperrte ihr mit der anderen am Tisch den Weg. Mirana konnte sich kaum rühren geschweige sich von seinem Blick befreien, doch sie erwiderte ihn so gut sie nur konnte.

Quelle Bild:
http://www.ritterturnier.de/fileadmin/user_files/image/turnier/view_Roch_Schwarzer_Ritter_Angriff.jpg


Donnerstag, 22.01.2009, 20:51

Jeder Mensch besitzt zwei Seelen. Oder habt ihr euch noch nie gefragt, warum manche Menschen, so freundlich sie auch auftreten mögen, von Kindern und Tieren gemieden werden? Denn nur Kinder und Tiere haben die Gabe, die wahren Seelen zu erkennen und zwischen einer reinen und einer unreinen Seele zu unterscheiden.

Wer ich bin? Ich in der Wächter der Weltenseele, und Schützer der menschlichen Seelen. Ich helfe den Seelen und den Menschen, die diese Seelen beheimaten, ihre wahre Seite zu erkennen. Ja, ich gebe den Menschen nachts, wenn sie träumen, die Fähigkeit zurück, die sie als Kind dereinst verloren haben, ihre Seele zu erkennen.
Jenen, deren Seelen rein und mit weißem Licht erfüllt sind, erscheine ich als weißer Geist mit purpurnen Augen. Jene aber, deren Seelen verdorben sind und vom rechten Weg abkamen, sehen mich als schwarzen Schatten, mit gleißenden Augen und strenger Mine. So mancher ist vor mir bereits erschrocken und furchtsam zurückgewichen.
Nun glaubt aber nicht, dass alle Menschen mit einer weißen Seele eine freundlich gesinnte Seele haben. Es obliegt nicht mir, die Werte der Welt zu befolgen, und richtig von falsch zu trennen oder darüber zu richten.
Was für den einen als schwarze Seele erscheinen mag, mag doch für den anderen die wahre Seele sein, so absurd und furchtbar ihre Quelle auch ist. Ebenso mag eine weiße Seele für jemand anderen boshaft und gemein sein.
Ich bin es, der die Menschen zu ihrer wahren Bestimmung führt. Ich färbe die Seelen nicht, und ich suche nicht nach der scheinbar passenden Seele für diese Welt. Ich helfe den Menschen nur, sich selbst zu erkennen. Nicht mehr und nicht weniger.
Dies möchte ich euch vorausschicken, bevor ich euch folgende Geschichte erzähle…


Maria schaute auf die Uhr an ihrem Radio, als sie sich zum wiederholten Mal auf ihrem Lager umherwälzte. Es mochte die siebente oder achte Nacht in Folge gewesen sein, dass sie nicht einschlafen konnte. Drei Uhr morgens war es nun. Seit rund fünf Stunden quälte sie sich, drehte sich unruhig in ihren Laken umher, zählte Schäfchen, versuchte zu meditieren, Atemübungen zu machen. Erfolglos. Erschöpft richtete sie sich auf. Mark schlief tief und fest neben ihr. Er hatte nie Probleme einzuschlafen. Sie schon. In ihrem Kopf waren so viele Gedanken, so viele Dinge, die sie nicht vergessen durfte. Sie wunderte sich nicht, dass sie nicht schlafen konnte. Zuviel war in den letzten Tagen geschehen.
In ihrem Job lief alles bestens, nur hatte sie viel zu viel zu tun. Ihr Chef hatte ihr viele Projekte anvertraut, sie einem Team als Leiter vorgestellt. Maria hatte sich so etwas schon lange gewünscht. Endlich die Anerkennung, die sie verdiente. Schließlich hatte sie ihr Privatleben dafür geopfert, hatte Mark mehr als einmal alleine zu Hause warten lassen.
Gut, sie musste fair sein. Immerhin hatte sie Mark auch oft eines anderen wegen alleine zu Hause sitzen lassen, und hatte behauptet, Überstunden machen zu müssen, um endlich die ersehnte Beförderung zu bekommen.
Oft hatte es ja auch gestimmt, nicht selten jedoch war sie mit anderen Männern zusammen gewesen. Warum wusste sie nicht. Sie liebte Mark. Aber irgendetwas fehlte ihr. Nicht nur bei ihm. Auch die anderen Männer konnten dieses Bedürfnis, das sie selbst nicht kannte, nicht stillen.
Sie hatte gehofft, mir ihrer Beförderung endlich das Loch zu stopfen, dass sie in sich fühlte. Doch seitdem sie offiziell als Projektleiterin bekannt gegeben worden war, konnte sie noch schlechter schlafen, als zuvor.

Fortsetzung folgt...

Quelle Bild:http://www.eslam.de/begriffe/s/images/seele.jpg


Montag, 21.07.2008, 07:34

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ich einen Traum. Er handelte von einer Figur, die Learin ähnlich war, aber in einer anderen Zeit, in einem anderen Universum spielte.
Ich war diese Figur. Eine Festung war einzunehmen, und ein Mann, der meinem Mann sehr ähnlich sah, und einer meiner Wegbegleiter auf dieser Mission war, wollte mir helfen. Ich glaube, meine Figur war in ihn verliebt.
Das änderte sich jedoch, a ls er die Tore der Festung öffnete, und mich in eine Falle führte. Sofort entfesselte cih meine magischen Fähigkeiten, und floh mit meinem fliegenden Schiff und meiner tapferen Truppe (zu der Sun sun, Entchen, Hexerl und Sista b gehörten). Um nicht geschnappt zu werden, trennten wir uns, ich verließ das Schiff und versuchte mich zu verstecken.
Dummerweise verliere ich wohl einmal im Monat für einen Tag meine Kräfte, und wurde so zum leichten Ziel für meine Gegner, die mich gefangen nahmen, aber nichts von meinem Fähigkeitesverlust wussten. Sie gaben mir magische Blockerfesseln, und da ich auch fliegen konnte, Fußgewichte, um mich daran zu hindern, ihnen zu entkommen.
Dann wurde ein Fest gegeben, und meine Niederlage zur Schau gestellt, indem ich am Tisch des Anführers Platz nehmen musste. Neben mir, mein verhasster ehemaliger Gefährte, der mir ziemlich aufdränglich wurde, und keine Sekunde aus den Augen ließ. Dann wollte er tanzen, und man nahm mir die Fussfesseln ab.
Zu meiner Überraschung wusste er, dass ich ihm nichts tun konnte, denn meine Fähigkeiten hatte ich ja für einen Tag eingebüßt. Doch entdeckte er, dass meine tapferen Freunde bereits auf der Lauer lagen, mich zu retten, und half mir zu fliehen. In einem phänomenalen Feuerwerk wurden meine magischen Fesseln gelöst, und ich von dem fliegenden Schiff aus der Festung befreit.
Ich sehe jetzt noch den traurigen, sehnsuchtsvollen Blick jenes Mannes (meines Mannes) der mich befreite. Ob ich diese Nacht wohl träume, wie es weitergeht? ;)

Quelle Bild: http://www.kornowski-web.de/soulkeeper/bilder/chara_Luthien.jpg


Freitag, 09.05.2008, 10:18

Heute Nacht hatte ich einen Traum. Ich träumte, mein Mann hätte ein altägyptisches Amulet gefunden, mit dessen Hilfe er sich in eine Anubisähnliche Göttergestalt verwandeln konnte, und die Welt vor Dämonen der alten Zeit und ihrem bösen Anführer, beschützte. Ich selbst wusste nichts davon, bis er mich vor seinem shakti-Doppelgänger retten musste... ;)
Es war ein interessanter Traum, mit einigen lustigen Gags drinnen (etwa wie er sich versucht loszumachen von seinem Gegner, um mich zu erretten) und wer weiß, vielleicht entwickelt sich daraus eine kleine Geschichte... ;)
Die Namen würde ich dann klarerweise ändern... ;)

Solche Träume zeigen mir immer wieder, wie unerschöpflich doch meine Phantasie ist... ;)

glg

Quelle Bild: http://www.chrisnye.net/images/Anubis.jpg